Tag und Nacht durch die Grüne Hölle!
24h Rad am Ring für Dirk, Alex und Marcel vom RSC
 
Die Grundidee ist so ungewöhnlich wie genial;
Die vermutlich bekannteste und sicherlich schönste Autorennstrecke der Welt öffnet sich zum Saisonhoch am letzten Juli-Wochenende nicht wie gewöhnlich für PS-Boliden zu einer röhrenden „Benzinschlacht“, sondern für hunderte Radfahrer. Dabei wird vom E-Bike-Jedermann-Rennen bis hin zu Profirennen so ziemlich alles und jede Disziplin angeboten, die es im Radsport gibt.
Der Inbegriff einer „Naturstrecke“, wofür seit jeher geworben wird, wurde an diesem Wochenende eigentlich erst wirklich bedeutungsvoll. Womit kann man schließlich sonst ökologischer ein Rennen austragen und die Natur zugleich in dem Maße wahrnehmen, als mit dem Fahrrad?
 
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Während man auf der Strecke beinahe nur das Säuseln der Ketten und Räder, das Klicken der Schaltung und das Schnaufen der Fahrer hört, läuft in der Zelt- und Campingwagenstadt im Start-/Zielbereich das laute Treiben der Teams. Eigentlich ist es schade, dass man als Teilnehmer durch das Renngeschehen so eingespannt ist und dieses „Festival“ lediglich aus einem Augenwinkel erhascht und es größtenteils an einem vorbeigeht. Schlafmangel, Erschöpfung und Reizüberflutung verhindern darüber hinaus die gänzliche Verarbeitung der ganzen Erlebnisse. In der kühlen Eifel bei Nacht kommt es auch schon mal zu Krämpfen und etwas langsameren Runden auf Grund der verminderten Sicht.
 
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Insgesamt haben Alexander König und Marcel Drobny in der Disziplin "2er Team Rennrad 24h" als Team "RSC Schwelm" ein straffes und organisiertes Rennen von Anfang bis Ende absolviert. Ihr Plan ging genau auf:
Jeder fährt zwei Runden und pausiert zwei Runden während der Teamkollege auf der Strecke ist. Die Übergabe des Transponders lief stets zügig ab um keine Zeit zu verlieren. Bemerkenswert war, dass die beiden nach genau 12 Stunden um 0:00 Uhr auf Platz 33 lagen und in der zweiten Hälfte des Renngeschehens nur noch einen Platz weiter vorne erarbeiten konnten. Ein Zeichen dafür, dass im oberen Viertel der Konkurrenz gefahren wird, was das Zeug hält.
 
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Am Ende steht somit der 32. Platz von 126 Zweier-Teams und Platz 5 in der Altersklasse fest. Ein Ergebnis mit dem man absolut zufrieden sein kann. Einig war man sich, dass der Spaß am Fahren und die Atmosphäre vor Ort der größte Gewinn dieses Wochenendes gewesen ist.
 
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Auch Dirk Wallat-Thaler vom Schwelmer RSC hat am 24h Rennen teil genommen. Er fuhr als Gastfahrer für das 4er-Team "Cycle Cafe powered by Profile Design", das mit 27 gefahrenen Runden Rang 71 von 575 Teams erreichte.
 
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