Bimbach 2017

1. Tag Bimbach: 79er RTF bei der Rhön Rundfahrt des RSC Bimbach

Im Rahmen meiner Marathonteilnahme beim Rhön Radmarathon in Bimbach waren meine Freundin und ich über das Pfingstwochenende in Fulda. Am Samstag hat Abby mich netterweise auf der 79 km Tour begleitet und ist eine anspruchsvolle Runde mit letztlich mehr als 900 Höhenmetern mit mir gefahren. Ich bin ganz schön stolz auf sie. Respekt vor ihrer Leistung!

Auf dem Weg zum Einstieg in die Strecke hatte ich direkt einen Platten, 500m vom Hotel entfernt. Aber dann wurde es besser und wir fuhren durch tolle Landschaften und wurden von freundlichen Helfern bestens versorgt. Unser Quereinstieg war überhaupt kein Problem und wir bezahlten gern nachträglich noch das Startgeld im Ziel. Auf dem Weg zurück ins Hotel wurden wir noch vom Regen erwischt, was aber nicht so wild war. Die Dusche wartete ja bereits.

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2. Tag Bimbach: Rhön-Radmarathon Extrem

Als um 4:30 der Wecker klingelte, regnete es in Strömen. Schnell was essen, anziehen und los, es waren ja noch 10 km zum Start zu fahren. Wenigstens die Temperatur war ok und milderte den mentalen Effekt des Regens etwas ab. Am Start angekommen war ich schon völlig durchnässt, dann ging es pünktlich um 6 Uhr los. Das Tempo war direkt hoch, auch als nach der ersten Kontrolle die ersten längeren Anstiege kamen. Ich fand einen netten Begleiter und wir erklommen zusammen die Wasserkuppe, den höchsten Punkt der Strecke. In der Abfahrt hörte es nach 4 Stunden auf zu regnen. Die Strecke schenkte uns nichts und blieb brutal hart mit Straßen, die sich in schier unendlichen Windungen die Anstiege hinauf schlängelten und nach jeder Kehre immer noch eine weitere Rampe bereit hielten.

Leider war auf der ersten Hälfte von der tollen Landschaft wegen des Regens und des Nebels nicht viel zu sehen, erst nachmittags ließen sich die großartigen Panoramen erblicken. Mehrmals ging es auf 700 bis 800 m hoch, auf der Wasserkuppe erreichten wir sogar 950 m. Was mir auffiel ist, dass die Straßen wirklich gute Qualität aufwiesen und die Abfahrten allesamt gut fahrbar waren, insbesondere als die Straßen trockneten.

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Ab etwa Kilometer 180 holte mich meine allgemeine Erschöpfung und Müdigkeit ein und es gab einen kleinen Leistungseinbruch. Aber ich biss mich durch und schaffte es im abgesicherten Modus nach 258km ins Ziel. Da ich vorher schon gemerkt hatte, dass meine Beine nicht die besten waren, hatte ich es geschafft mir meine Kräfte gut einzuteilen. Mit Anrollen und Rückfahrt zum Hotel kam ich auf über 280km mit ca 5000 Höhenmetern.

Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen, Organisation und Streckenführung sind sensationell gut. Auch die Stadt Fulda ist meiner Meinung nach einen Besuch wert. Hier war ich sicher nicht zum letzten Mal.

Alexander König