Kleiner Nachtrag zu meiner Teilnahme bei Trondheim – Oslo

Als eines der Saison-Highlights stand für mich in diesem Jahr die Teilnahme an Styrkeprøven (Trondheim – Oslo) an. Da man nicht „mal eben“ nach Norwegen fährt, haben meine Freundin und ich im Vorfeld beschlossen, das ganze Vorhaben in einen 2-wöchigen Wohnmobilurlaub einzubetten.

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So fuhren wir über Dänemark und Schweden in Richtung Norwegen, besuchten Trollstigen und verbrachten 2 schöne Tage in Trondheim, einer wirklich schönen und empfehlenswerten Stadt. Von dort aus ging es dann für mich über die 543km mit dem Rad nach Oslo, während Abby unser Wohnmobil dorthin fuhr um mich dann zu treffen. Vielen Dank dafür noch mal an dieser Stelle.

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Die Strecke des Rennens folgte meist der E6, was dem landschaftlichen Reiz keinen Abbruch tat, lediglich die anderen Verkehrsteilnehmer fanden das nicht immer so spaßig. Erst nach etwa der Hälfte der Strecke fuhren wir auch mal auf schönen verkehrsarmen Nebenstraßen, auf denen man das Event und die Landschaft etwas entspannter genießen konnte.

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Das Rennen war geprägt von starkem (Gegen-)Wind und leider ereilte mich in der Nacht etwa 3 bis 4 Stunden vor dem Ziel noch der Regen. Ich fand immer wieder andere Fahrer in größeren und kleineren Gruppen, mit denen ich zusammen fahren konnte. Interessant war, dass komplette Vereine in 20 bis 30 Mann starken Gruppen hier zusammen rollten. Diese großen Gruppen überfuhren allerdings die Kontrollpunkte, denn sie hatten ihre eigene Verpflegung durch Fahrzeuge, die immer wieder überholten um dann zu warten.

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Zwischenzeitlich hatte ich mit meinem Bauch zu kämpfen und konnte mich deshalb nicht vernünftig verpflegen. Irgendwann verließen mich deshalb ein wenig die Kräfte und ich musste die schnellen Gruppen ziehen lassen. Nach ausgiebiger Pause fand ich wieder zu mir und setzte das Rennen in meinem eigenen Rhythmus fort. So konnte ich in weniger als 20 Stunden das Ziel erreichen. Danach hieß es noch mitten in der Nacht das Wohnmobil auf dem Campingplatz zu finden, also noch mal etwa 10km auf Stadtgebiet zurücklegen. Aber auch das schaffte ich und fand schließlich den verdienten Schlaf.

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Die zweite Woche unseres Urlaubs war geprägt von sehr nasskaltem Wetter. Es regnete leider viel und wir konnten nicht viel Zeit in der Natur verbringen. So fuhren wir schließlich in Richtung Fähre, die uns nach Dänemark brachte, von wo aus es nach Hause ging.

Alexander König

 

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